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Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe
"Glaubt man, dass schon das warmherzige Interesse an einem Jugendlichen genüge,
um ihn ‚besser zu machen', so wäre das nicht viel anders, als wenn man zwar
ein Segel hätte, aber kein Schiff und keinen Wind." Eduard Spranger

Unser Selbstverständnis

Unser weltanschauliches und fachliches Selbstverständnis ist geerdet in der Begegnung mit jungen Menschen mit bereits ausgeprägten und verfestigten Störungsbildern. Sie benötigen eine umfassende und intensiv angelegte Hilfe.

Wir handeln unter Berücksichtigung der Lebenswelt.

Wir treffen gemeinsame Entscheidungen mit den Beteiligten.

Wir geben Anreize, um die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Beteiligten weiter zu entwickeln.

Wir übernehmen Verantwortung und handeln begründet stellvertretend.

Wir setzen Grenzen und geben Halt.

Von einem ganzheitlichen Menschenbild ausgehend entwickeln und fördern wir Ressourcen und emotional-soziale Kompetenzen, die den Einzelnen zur Integration führen können. In unserer Arbeit und durch uns selbst kommen heilpädagogische und systemische Ansätze zum Tragen

Wir schaffen für jeden Möglichkeiten, eine individuelle und differenzierte Persönlichkeit zu entwickeln, die ihn befähigt, für sich einen Lebensentwurf zu erarbeiten, umzusetzen und langfristig wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können.

Mit allen Beteiligten verständigen wir uns auf individuelle Förderprogramme und arbeiten ständig an der Ausdifferenzierung unserer Handlungsstrategien. Wir flexibilisieren unsere Angebote so, dass jeder junge Mensch die Förderung und Hilfe erhält, die für ihn fachlich erforderlich ist.

Unser pädagogisch-therapeutisches Handeln ist darauf ausgerichtet
  • beruhigende und stabilisierende Situationen zu schaffen
  • pädagogische Beziehungen anzubieten
  • den Alltag zu strukturieren
  • Stärken und Ressourcen zu erkennen und zu fördern
  • Interessen zu fördern und zu verankern
  • sich als Heranwachsender in der eigenen Person wieder als selbstwirksam zu erfahren
  • sich im interaktiven und kommunikativen Geschehen wahr zu nehmen und zu erproben
  • belastende, individuelle und soziale Faktoren erkennen und damit umgehen zu lernen
  • Gefühle zulassen, benennen und regulieren zu können
  • Entwicklungsverzögerungen und -defizite aufzuarbeiten
  • Lebenssinn und Lebensqualität zu erschließen
In unserem mehrdimensionalen Ansatz berücksichtigen wir die biografischen Erfahrungen und das persönliche Erleben der Kinder und Jugendlichen. Dabei entwickeln wir dem jeweiligen Betreuungsangebot angemessene Formen der Zusammenarbeit mit Eltern und anderen bedeutsamen Bezugspersonen.

Im Stadtteil und Gemeinwesen fördern wir Austausch, Kooperation und Vernetzung, setzen uns im Interesse der Heranwachsenden ein und entwickeln gemeinsam mit unseren Auftraggebern und kirchlichen, öffentlichen und frei gemeinnützigen Stellen Lösungs- und Handlungsmodelle.

Unser Selbstverstehen wurzelt in unserer Tradition, dem christlichen Menschenbild und den gewachsenen fachlichen und ethischen Grundhaltungen.
In dem St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum e.V. können sich junge Menschen zu Hause fühlen.
Die Liebe zum Menschen, Anerkennung und Geborgenheit ermöglichen eine stabilisierende Emotionalität zur Entwicklung eines tragfähigen Selbstkonzeptes, das zur Lebensbejahung führt. Wir sind davon überzeugt, dass alle einen gleichen Anspruch auf Würde, Anteilnahme und Wertschätzung als Person haben.