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Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe
"Alles wirkliche Leben ist Begegnung...
der Mensch wird am Du zum Ich." Martin Buber

Vincenz-von-Paul-Schule

Schule als Lebenswelt

Bei der Vincenz-von-Paul-Schule handelt es sich um eine staatlich anerkannte Förderschule mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung der Primarstufe, der Sekundarstufe I und Sekundarstufe II in freier Trägerschaft. An unserer Schule gelten grundsätzlich die Richtlinien der Primarstufe, der Hauptschule und die Richtlinien des Berufskollegs, bei lernschwächeren Schülern können ergänzend die Richtlinien der Förderschule Lernen eingesetzt werden.

Als Förderschule stehen uns fachlich qualifizierte Sonderpädagogen zur Verfügung, die uns eine ganzheitliche sonderpädagogische Förderung auch beim einzelnen Schüler ermöglichen.

Die Vincenz-von-Paul-Schule ist als Förderschule dem St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum e. V. angegliedert.


Förderziele
Das primäre Ziel der Förderschule ist die Reintegration der Kinder und Jugendlichen in die allgemeinbildenden Schulsysteme. Sollte dieses aufgrund individueller Bedingungen nicht mehr möglich erscheinen, können folgende Schulabschlüsse an der Vincenz-von-Paul-Schule erworden werden:
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 9 mit / ohne Berechtigung zum Besuch der Klasse 10 Typ B
  • Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Typ A
  • Sekundarabschluss I - Fachoberschulreife
  • Sekundarabschluss I - Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
  • Alle Abschlüsse der Förderschule für Lernen
  • Sekundarstufe II - nachträglicher Erwerb des Hauptschulabschlusses
  • Sekundarstufe II - Qualifikationsbausteine zur Vermittlung von Ausbildungsreife
Prinzipien, Organisationen und Rahmenbedingungen des Unterrichts
  • Kleine Klassen zwischen 4 und 10 Schülern und Schülerinnen
  • Klassenlehrerprinzip in den unteren Klassen als Voraussetzung einer tragfähigen Lehrer-Schüler-Beziehung
  • Individuumbezogene Förderung, Einzelförde-rung
  • Erlebnispädagogische Orientierung
  • Schulersetzender und schulergänzender Unterricht in der Anfangsphase ohne Schulleistungsstress
  • Projekt- und lebensweltorientierter Unterricht
  • Angebote zum sozial-emotionalen Lernen: Entspannungs-, Fitness-, Meditationsraum, Kapelle, psychomotorisches Zentrum, heilpädagogisches Reiten
  • Förder- und Stützunterricht
  • Offener Unterricht zur Förderung der Selbstständigkeit und Selbstbestimmung
  • Unterricht und Lernen "vor Ort"
  • Individuelle Lernangebote und alternative Lernorte
  • Besondere Betonung berufsvorbereitender Maßnahmen durch Einrichtung einer BuS-Klasse und intensive Zusammenarbeit mit Berufsförderzentren und der Agentur für Arbeit
  • Individuell und zeitlich abgestimmte (bei Bedarf mehrmalige) Betriebspraktika in Form von Block- und Tagespraktika
  • Enge Vernetzung aller am pädagogischen Prozess Beteiligten
  • Spezifische Bildungsangebote für Mädchen und junge Mütter (Betreuung der Kleinkinder in Mutter-Kind-Gruppen und Kinderkrippe)
  • Beteiligung am Commeniusprogramm der EU
Vincenz-von-Paul-Schule
Oesterholzstr. 85-91
44145 Dortmund

Ansprechpartner:
Heinz-Jürgen Theler, Schulleiter
Gabriele Bürlet, stellv. Schulleiterin
Ingeborg Falk, Sekretariat

Tel.-Zentrale: 0231 / 9832 – 170
Fax: 0231 / 9832 – 177
info@vincenz-von-paul-schule.de

Weitere Informationen über die Vincenz-von-Paul-Schule finden Sie auf der eigenen Webseite.

Zielgruppe
Insgesamt können aufgrund der räumlichen und personellen Gegebenheiten bis zu 90 erziehungshilfebedürftige SchülerInnen in den Klassenstufen 5-10 der Sek I und der Stufe 11 der Sek II unterrichtet werden.
Voraussetzung des Besuchs der Schule ist die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs. Das Gutachten kann durch unsere Sonderpädagogen erstellt werden. Unsere Jugendlichen wohnen im St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum, in anderen Einrichtungen der stationären Erziehungshilfe, noch oder wieder bei ihren Eltern und in eigenen Wohnungen. Jugendliche in intensivpädagogischen Maßnahmen erhalten die Möglichkeit der Fernbeschulung.

Berufskolleg Sek II
Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die in keinem Berufsausbildungsverhältnis stehen und noch keine 18 Jahre alt sind, finden Aufnahme in unserem Berufskolleg. Ziel des Bildungsganges ist der Erwerb einfacher beruflicher Kenntnisse und Fertigkeiten. Diese sollen auf eine betriebliche Ausbildung vorbereiten und die Chancen der Jugendlichen auf dem Lehrstellen- und Arbeitsmarkt verbessern. Der Besuch von sonderpädagogischen Förderklassen an unserem Berufskolleg vermittelt erste berufliche Kenntnisse und ermöglicht den Erwerb bzw. Nacherwerb des Hauptschulabschlusses. Die Fachklasse wird als einjährige vollzeitschulische Klasse in dem Berufsfeld Hauswirtschaft / Textilpflege geführt und gibt SchülerInnen mit einem sonderpädagogischen Förderbedarf ohne Berufsausbildungsverhältnis die Möglichkeit, die Berufsschulpflicht zu erfüllen und eventuell den Hauptschulabschluss nachzumachen.