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Telefon: 0231/9832-153


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Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe
"Lass dich nicht gehen - geh´ selbst!" Magda Bentrup
4. Flexible Hilfen

Der Bereich flexible Hilfen (=Flexs-Bereich) beinhaltet unterschiedliche Wohn- und Lebensformen mit individuellen Betreuungsansätzen.

Die pädagogische Begleitung der Jugendlichen und jungen Volljährigen ist an deren Alltagsleben orientiert.
Die Kontakte zwischen dem Jugendlichen und den pädagogischen Fachkräften werden individuell und zeitlich flexibel gestaltet.


Die Angebote richten sich an Jugendliche, junge Volljährige, allein erziehende Mütter mit ihren Kindern, die schon Grundkompetenzen für einen weiteren Verselbstständigungsprozeß entwickelt haben.
Sie benötigen eine adäquate pädagogische Begleitung, die sie befähigt, ihr Leben selbstbestimmter und eigenverantwortlicher zu gestalten.
Voraussetzung für eine Aufnahme ist die Motivation und Bereitschaft zur Mitarbeit.

Ziele und Schwerpunkte
Aufbauend auf bisherigen Entwicklungsschritten des jungen Menschen werden dann gemeinsam weitere Ziele besprochen und festgelegt. Der junge Mensch wird dabei begleitet, seine Stärken und Ressourcen zu erkennen, mit seinen Defiziten zu arbeiten um daraus zur Eigenständigkeit im persönlichen und sozialen Leben zu gelangen. Der Ausgangspunkt der Begleitung ist der Lebensalltag des Jugendlichen, um ausgehend davon zur Selbstorganisation und Lebenszufriedenheit zu kommen. Sie bietet über einen gewissen Zeitraum Orientierung im alten / neuen Umfeld und Unterstützung bei möglichen Krisen.

Vorrangig sind lebenspraktische Hilfen, wie
  • Wohnungssuche, -erhalt, -sicherung
  • Beschaffung von Mobiliar, Hausrat u. ä.
  • Organisation des Alltags-/,Haushaltsplanung und -führung
  • Umgang mit Ämtern, Schriftverkehr, Bewerbungen
  • Umgang mit Nachbarn und Vermietern
  • Vermittlung an andere Hilfssysteme und Institutionen
  • Aufzeigen und Vermittlung von Freizeitmöglichkeiten
  • gesundheitsspezifische Belange
Ergänzend sind uns folgende Hilfestellungen im Bereich Schule, Ausbildung und Arbeit wichtig:
  • Sicherung des Schulbesuches, Information über schulische Ausbildung
  • Ausbildungs-/Berufsorientierung- und -findung, Arbeitssuche, Vermittlung von Praktika und Beschäftigungsmöglichkeiten
  • kontinuierliche Kontakte zu LehrerInnen, AusbilderInnen u.s.w.

Hilfe und Beratung im psychosozialen Bereich befähigen den Jugendlichen im Umgang mit sich selbst und/oder anderen:
  • erhöhte Aggressionsbereitschaft abzubauen
  • soziale Kontakte zu knüpfen und zu halten um Isolation vorzubeugen
  • mit Ängsten und Unsicherheiten in der Alltagsbewältigung umzugehen
  • persönliche Krisen zu bewältigen
  • mit der Herkunftsfamilie leben zu lernen
  • therapeutische Hilfen anzunehmen



Plätze nach Bedarf im Hauptgebäude 1:2,91
koedukativ, Jugendliche ab 16 Jahren

In die Wohn- / Lebensgemeinschaft können Jugendliche ab 16 Jahren, die in der Lage sind, weitgehend selbstständig zu handeln, aufgenommen werden. Die kleine Gemeinschaft Gleichaltriger (Jungen und Mädchen) kann noch Schutz und Halt bieten. Hier können sie eine eigenständige Lebensführung trainieren unter sozialpädagogischer Begleitung. In der Ablösephase wird gemeinsam eine geeignete Wohnung gesucht und angemietet.



Plätze nach Bedarf, 1:2,91
im Hauptgebäude

Hier bieten wir sozialpädagogisch begleitetes Wohntraining für volljährige Frauen mit Kind an, die der Betreuungsdichte einer Mutter-Kind-Gruppe nicht mehr bedürfen. Das Konzept der Beratenden Begleitung mit individuellen Schwerpunkten und Netzwerkarbeit im sozialen Umfeld bilden eine weitere Grundlage zur Vorbereitung auf eine eigene Wohnung / Betreutes Wohnen.



Plätze nach Bedarf, 1:2,91 oder Fachl.stunden
im Stadtgebiet

Dieser Bereich beinhaltet unterschiedliche Wohnformen und Betreuungskonstellationen, in der Regel in angemieteten Einzelwohnungen. Ziel ist die Weiterentwicklung der Verselbstständigung. In diesen Bereich wechseln Jugendliche, junge Volljährige und junge Mütter mit ihren Kindern, die zwar weitestgehend selbstständig sind, aber in einigen Lebensbereichen noch sozialpädagogische Begleitung benötigen, um ihren Lebensalltag sicher zu gestalten.



Plätze nach Bedarf, 1:1,93 oder Fachl.stunden
nach den intensivpäd. In- / Auslandsmaßnahmen im Stadtgebiet Dortmund

Als konzeptioneller Bestandteil der intensivpädagogischen Hilfen ist ein möglichst stabilisierender Übergang in die alte / neue Lebensform ein wesentliches Element des erzieherischen Prozesses. Anschließend an die Lern- und Entwicklungsprozesse, unter Mitwirkung und Mitentscheidung des Jugendlichen, und wenn möglich unter Einbeziehung der Ursprungsfamilie, wird der Transfer begleitet und unterstützt. Verschiedene Lösungen in Wohn- und Lebensformen sind möglich, z.B. die Trainingswohnung mit mitwohnendem Mitarbeiter oder ohne, oder zur Herkunftsfamilie zurück.