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    an das Pädagogische Sekretariat,
    Tel. 0231/9832-153

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  • für den Strüverhof
    an die Zentrale,
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  • für die Vincenz-von-Paul-Schule
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  • für die Schule Am Adelwald
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Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe
"Das, was einmal geschah, kann niemand ungeschehen machen.
Aber kümmere dich sorglich um das, was noch kommt." Theogenis

Unsere Zielgruppen

Von welchen Kindern und Jugendlichen sprechen wir?

Unsere Einrichtung betreut junge Menschen aller Altersstufen, vom Säugling bis zum jungen Erwachsenen, die aufgrund sozialer, familiärer und/oder persönlicher Belastung und Probleme bei uns aufgenommen werden. In der Regel haben sie alters- und erfahrungsbedingte spezifische Entwicklungs- und biografische Aufgaben zu bewältigen:
  • frühdeprivierte, emotional vernachlässigte Kinder im Schulkindalter
  • Kinder und Jugendliche, für die wir geschlechtspezifische Erziehung vorhalten
  • Jugendliche im Autonomieprozess
  • Jugendliche in der Schul- und Berufsausbildung
  • Kinder und Jugendliche, die intensive pädagogische Hilfen benötigen
  • Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge
  • alleinerziehende Mütter in belasteten Lebenssituationen
  • junge Volljährige mit seelischer Behinderung
  • das System Familie in erzieherisch schwierigen Situationen
Bei einem großen Teil junger Menschen finden sich in den Biografien lang andauernde belastende Lebenssituationen und in der Folge komplexe Störungen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Oft kommen sie mit verschiedenen Diagnosestellungen aus Kinder- und Jugendpsychiatrischen Kliniken und/oder haben unterschiedliche Formen erzieherischer Hilfen durchlaufen.
Häufige Merkmale der Störungen sind:
  • Problemverhaltensweisen haben sich schon über einen längeren Zeitraum verfestigt und sind nicht auf eine Entwicklungsphase begrenzt.
  • Sie führen zu erheblichen Beeinträchtigungen in mehreren Lebensbereichen und unterschiedlichen Situationen.
  • Sie sind pädagogisch und therapeutisch schwer beeinflussbar.
  • Oft hat das Kind oder der Jugendliche ein eher geringes Problembewusstsein.
  • Die Störungen bewirken Leid für das Kind / den Jugendlichen selbst ebenso wie für sein Umfeld; sie können zu äußerst belastenden Erfahrungen von Ausgrenzung und gegenseitigen Verletzungen führen.
  • Es haben sich unflexible Denk-, Wahrnehmungs-und Handlungsschemata verfestigt. Sie beeinträchtigen nicht nur die Bewältigung von kritischen, sondern oft auch von ganz gewöhnlichen Alltagssituationen. Sie führen immer wieder zu heftigen sozialen Konflikten.
  • Die Problemverhaltensweisen können die Entwicklung des jungen Menschen so wesentlich beeinträchtigen, dass ihm zunächst die soziale Integration in Familie und Schule und voraussichtlich im Erwachsenenalter in Beruf und Gesellschaft nicht gelingt. Der junge Mensch kann von einer seelischen Behinderung bedroht sein.
Die oftmals unverständlich wirkenden, unangepassten und starren Verhaltensmuster können subjektiv sinnhafte Anpassungsund Lebensstrategien sein. Unter Berücksichtigung der Lebenssituation und Lebenswelt des jungen Menschen mit ihren oft schwerwiegenden Belastungen oder Trauma­tisierungen erschließen sie sich teilweise und werden eher nachvollziehbar.