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  • für Dortmund
    an das Pädagogische Sekretariat,
    Tel. 0231/9832-153

    oder per E-Mail

  • für den Strüverhof
    an die Zentrale,
    Tel. 02385/91050-0

    oder per E-Mail

  • für die Vincenz-von-Paul-Schule
    an das Sekretariat,
    Tel. 0231/9832-170

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  • für die Schule Am Adelwald
    an das Sekretariat,
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Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe
"Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance." Victor Hugo
3. Interkulturelle Betreuung

Unser Verständnis in der Betreuung von Unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlingen (UMF) oder Unbegleiteten Minderjährigen Ausländern (UMA) basiert auf Toleranz, Respekt und Wertschätzung.

Viele der Jugendlichen haben Gewalt, Verfolgung und Unterdrückung erlebt, die teilweise zu posttraumatischen Belastungsstörungen führten. Zeitgleich haben sie einen unsicheren Aufenthaltsstatus und wissen nicht, ob sie mit dem Erreichen ihrer Volljährigkeit in Deutschland bleiben können. Für die Betreuungsformen bestehen multiprofessionelle und interkulturelle Teams.

An geschützten und sicheren Orten können die jungen Menschen durch pädagogische Hilfe und Begleitung zur Ruhe kommen, damit sie über ihre Ressourcen neue Perspektiven entwickeln können.
  • Wir helfen den Jugendlichen sich in die neue Lebenswelt zu integrieren.
  • Wir achten den Selbstbestimmungsanspruch der Betreuten.
  • Wir arbeiten mit allen Helfersystemen und verfügen über ein großes Netzwerk unterschiedlicher Kooperationspartner.
  • Wir betreuen rund um die Uhr an 365 Tagen um Jahr.
  • Wir führen das pädagogische Erstgespräch.
  • Wir ermöglichen Fahrten und Begleitung zu unterschiedlichen Behörden, Ärzten und Behandlungen.
  • Wir fördern Musik- und freizeitpädagogische Projekte.
  • Alle Betreuten leben einen strukturierten Tag mit Sprachschule, Schule oder Beschäftigung in unserem Förderzentrum für personale und berufliche Integration.
  • Aktive Freizeitgestaltung und Sportangebote gehören ebenfalls für uns zum Alltag.
Neben den üblichen pädagogischen Leistungen sind die MitarbeiterInnen geschult in ausländerrechtlichen Angelegenheiten und bietet:
  • Beratung in ausländerrechtlichen Fragen
  • Begleitung zu speziellen Diensten der Asylverfahrensberatung/ Asylantragstellung (§12, 14 AsylVFG)
  • Antragsstellung der entsprechenden ausländerrechtlichen Dokumente und Titel wie z.B. Duldungen, Aufenthaltsgestattungen, Aufenthaltserlaubnisse (AufenthaltsG)
  • Bezugsbetreuerarbeit
  • Clearing nach Absprache
Wir nehmen in den Betreuungsformen auch deutsche Jugendliche auf.

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20 Plätze
für männliche Jugendliche

Die Betreuungsarbeit findet in zwei Wohnbereichen statt. Der überwiegende Teil der jungen Menschen wird nach Maßstäben einer Regelgruppe mit Vollversorgung betreut. In einem Trainingsbereich können sie sich in Selbstversorgung und Eigenverantwortung erproben. Das System ist in beiden Richtungen durchlässig. Bei erfolgreichem Training ist der nächste Schritt in den Verselbständigungsbereich angedacht. Manchmal ist auch schon ein Wechsel in die eigene Wohnung möglich.


9 Plätze
für weibliche Jugendliche

Die Theresiengruppe bietet einen Lebensort für minderjährige Mädchen ab dem 13. Lebensjahr, die aus pädagogischer Sicht einen besonderen Schonraum benötigen. Oftmals haben sowohl die ausländischen Mädchen als auch die deutschen Mädchen in ihrer Rolle als Mädchen/Frau Leid erfahren. Hier ist Raum für mädchenspezifische Themen, die sich auch auf Verletzungen und Störungen in der Entwicklung der sexuellen Identität beziehen. Gemeinschaftserleben und stärkende Solidarität sind wesentlich für das Selbstverständnis dieser Gruppe.


16 Plätze
für Jugendliche ab 16 Jahren

Im Bereich FleXs gibt es unterschiedliche Wohn- und Betreuungsformen in Form von Wohngemeinschaften (zwei bis drei Plätze je WG), Einzelwohnen in trägereigenen Wohnungen und Betreuung in von den Jugendlichen angemieteten Wohnungen. Bis auf wenige Ausnahmen, sind die Wohnungen in räumlicher Nähe zum Haupthaus.
In den Wohngemeinschaften können Jugendliche ab 16 Jahren, die in der Lage sind, weitgehend selbstständig zu handeln, aufgenommen werden. Die kleinen Gemeinschaften Gleichaltriger (Jungen und Mädchen) bieten noch Schutz und Halt. Hier können die Betreuten eine eigene Lebensführung unter realistischeren Bedingungen mit sozialpädagogischer Begleitung trainieren. In der Ablösephase wird gemeinsam eine geeignete Wohnung gesucht und angemietet.