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Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe
"Wer an der Küste bleibt, kann keine neuen Ozeane entdecken!"
Fernando Magellan
4. Wohngemeinschaften für junge Volljährige mit seelischer Behinderung

Das Betreuungsangebot richtet sich an ältere Jugendliche und junge Volljährige, die seelisch behindert oder von einer solchen Behinderung bedroht sind und die zugleich Hilfe zur Erziehung, Nachreifung und Persönlichkeitsentwicklung benötigen. Die entwicklungstypischen Aufgaben der Adoleszenz werden erheblich erschwert durch die krankheits- oder behinderungsspezifischen Einschränkungen.

Zur Zielgruppe gehören junge Menschen mit
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Chronifizierten neurotischen Fehlentwicklungen
  • Psychotischen Zustandsbildern nach erfolgter Akutbehandlung
  • Affektiven Störungen
  • Multiplen oder umschriebenen Entwicklungsverzögerungen, auch in Verbindung mit Lernbehinderungen
  • Überlagerung verschiedener Problematiken
Häufig sind sie betroffen von erheblichen lebensgeschichtlichen Belastungen und Traumatisierungen.

In unserem fachlichen Konzept berücksichtigen wir die Dynamik der Entwicklung im Jugendalter und beziehen diese Sichtweise in unsere Förderarbeit und die Gestaltung des sozialen Milieus ein. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen lernen mit ihren Behinderungen zu leben und sich möglichst umfassend wieder in die Gesellschaft zu integrieren.
Im Rahmen unserer Betreuungsangebote kann mit dem jungen Menschen im Aufnahmegespräch über das für ihn angemessene Setting entschieden werden.

Schwerpunkte der pädagogischtherapeutischen Arbeit sind:
  • Tagesstrukturierung
  • Aufbau und Training von Alltags- und Sozialkompetenzen
  • Angeleitete Freizeitgestaltung und Außenorientierung
  • Beratung zu Themen altersangemessener psycho-sexueller Entwicklung
  • Ergotherapie
  • Hin- bzw. Rückführung zu schulischer/ beruflicher Ausbildung
  • Angehörigenarbeit
  • Psychomotorische Entwicklungsförderung
  • Hilfen im Umgang mit der Erkrankung
  • Reittherapie
  • Begleitung durch die Psychologin und einen Facharzt für Jugendpsychiatrie, der auf Honorarbasis tätig ist
Wir empfehlen und unterstützen bei Bedarf die Inanspruchnahme zusätzlicher Therapiemöglichkeiten.

Das Konzept des DomiZiels bietet durch das Stufenmodell der internen und externen Wohngemeinschaften die Möglichkeit einer schrittweisen Verselbständigung.

9 Plätze

Die Wohngemeinschaft im Hauptgebäude betreut junge Frauen und Männer im Alter von 16-27 Jahren. Eine Aufnahme ist i.d.R. bis zum 24. Lebensjahr möglich. Das Leben in der Gemeinschaft bietet den jungen Menschen Orientierung, Halt und einen sozialen Lebens- und Lernraum. Die intensive Betreuung rund um die Uhr gewährleistet eine zeitnahe Ansprechbarkeit auch in Problemsituationen. Die Wohn­gemein­schaft bietet einen schützenden und haltgebenden Rahmen, die Sicherstellung von Basis­ver­sorgung, Stabilisierung und Perspektivfindung für den einzelnen jungen Volljährigen. Das Bezugs­betreuer­system sichert Kontinuität und professionelle Beziehungsarbeit.



10 Plätze

Wir betreuen junge Frauen im Alter von 18-27 Jahren. Eine Aufnahme ist i.d.R. bis zum 24. Lebensjahr möglich.

Wohngemeinschaft für 6 junge Frauen in einem Haus in Dortmund- Hombruch:
Grundfertigkeiten bezogen auf Tagesstruktur und lebenspraktische Fähigkeiten sowie Absprachefähigkeit sollten vorhanden sein. Krankheitseinsicht ist erwünscht. Häufig beschäftigt unsere Betreuten in diesem Bereich die Frage nach der beruflichen Orientierung.

4 angemietete Wohnungen in Dortmund-Hombruch:
Tagesstruktur und lebenspraktische Fähigkeiten, sowie Absprachefähigkeit sollten fundiert sein. Krankheitseinsicht ist erforderlich. Die individuelle Zukunftsplanung rückt für unsere Betreuten hier in den Vordergrund.

Tagesstrukturierende/ergotherapeutische Förderung
Das tagesstrukturierende ergotherapeutische Trainingsangebot orientiert sich an den Fähigkeiten der Teilnehmer unter Berücksichtigung der jeweiligen psychischen/physischen Beeinträchtigungen. Das professionelle Team unterstützt die Teilnehmer bei der Formulierung klarer, realisierbarer Ziele. Im Vordergrund steht hier die Vorbereitung auf eine berufliche Integration/ Rehabilitation mit anschließender Beratung. Der ganzheitliche Ansatz bezieht immer auch die Weiterentwicklung sozialer, emotionaler und lebenspraktischer Kompetenzen ein. Mit den Teilnehmern werden individuelle Trainingspläne erarbeitet, die in Einzel- und/oder Gruppentherapie in verschiedenen Übungs- und Arbeitsfeldern umgesetzt werden.