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    Tel. 0231/9832-153

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    an die Zentrale,
    Tel. 02385/91050-0

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    an das Sekretariat,
    Tel. 02385/92129-10

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Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe
"Alles Gute, was geschieht, setzt das Nächste in Bewegung."
Johann Wolfgang von Goethe
5. Teilstationäre und ambulante Betreuungen

Heilpädagogische Tagesgruppe
Teilstationäre und ambulante Erziehungshilfen sind familienergänzende Angebote, die bei Vorliegen unterschiedlicher Problemlagen das System Familie unterstützen bzw. ergänzen. Voraussetzung ist die Bereitschaft und Fähigkeit zur aktiven Zusammenarbeit und zur Grundannahme und -versorgung des Kindes durch die Eltern. Die Lebenswelt des Kindes in seiner Familie und seinem sozialen Umfeld bleibt erhalten.

Schwerpunkte dieser Arbeit sind:
  • Entlastung der Familie
  • Unterstützung in Erziehungsfragen
  • Verbesserung von Entwicklungsbedingungen
  • Hilfen und Beratung in wirtschaftlichen Fragen
  • Stärkung der elterlichen Verantwortung
  • Förderung der Kinder
Wir bieten:
  • gezielte Einzelförderung
  • Kleingruppenarbeit
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Sozialpädagogische Gruppenarbeit
  • Ferienprogramm
  • Elternberatung und -begleitung
  • Hausbesuche
  • Hospitationen
  • Elternfrühstück
  • gemeinsame Familienaktionen
  • Zusammenarbeit mit Schulen und Jugendamt
  • Krisenintervention
Ein spezieller Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts ist die Psychomotorik.

10 Plätze
teilstationäre Betreuung

Das Betreuungsangebot der heilpädagogischen Tagesgruppe ist für Kinder im Alter von ca. 7-12 Jahren konzipiert. Die teilstationäre Hilfe mit den Schwerpunkten soziales Lernen in der Gruppe, intensive Entwicklungsförderung, Unterstützung des schulischen Lernens und intensive Zusammenarbeit mit den Eltern soll den Verbleib der Kinder in ihren Familien sichern. Die pädagogische Arbeit ist gekennzeichnet von der Tagesbetreuung, die schwerpunktmäßig am Nachmittag stattfindet, die aber ergänzt wird durch die Kontakte zur Schule, zum Jugendamt und durch Beratungsdienste in den Vormittagsstunden. Die gemeinsame Mahlzeit, das Mittagessen, wird von der gesunden, ausgewogenen, ökologischen Küche des Hauses bezogen. Die strukturierenden erzieherischen Hilfen am Nachmittag beziehen sich auf Hausaufgabenbetreuung und Kleingruppenarbeit.




Familienambulanz
Der Begriff des Familiensystems wird in der ambulanten Arbeit umfassend und im erweiterten Sinne verstanden, da er sich an der tatsächlichen Lebenswelt des Kindes oder Jugendlichen orientiert. Daher arbeiten wir aufsuchend mit den Familien in deren Lebenskontext.

Der Hilfeplan regelt nach § 36 KJHG neben den Inhalten der Arbeit auch einen klar definierten Zeitraum der Zusammenarbeit. Die Betreuungseinheiten richten sich nach den an dem Hilfebedarf orientierten und vereinbarten Fachleistungsstunden. Die MitarbeiterInnen sind größtenteils nach dem Systemischen Ansatz fortgebildet, entweder zum Systemischen Berater oder zur Familientherapeutin. Sowohl die Begleitung und Unterstützung von Familiensystemen und Einzelnen als auch die Lebensbewältigung und Erziehungsgestaltung stehen für uns im Vordergrund.

Wir unterstützen Familien:
  • bei der Entwicklung von Antworten auf Erziehungsfragen
  • bei der Stabilisierung der Familienstrukturen
  • bei der Stärkung der Erziehungsfähigkeit
  • in Krisen
  • bei der Rückführung des Kindes in die Familie nach einem stationären Aufenthalt



www.traegerverbund-dortmund.de

Katholischer Trägerverbund
„Ambulante Erziehungshilfen“

Das St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum, die Jugendhilfe St. Elisabeth und das Jugendwohnhaus St. Bonifatius bilden einen Trägerverbund für ambulante Erziehungshilfen. Dieses multiprofessionelle Team ermöglicht schnell gezielte Hilfen, die auf den individuellen Bedarf der Familien abgestimmt werden.

Plätze nach Bedarf
ambulante Betreuung von Familien

Viele Familien können Konflikt- und Krisensituationen selbstständig bewältigen, aber es gibt zurzeit eine steigende Entwicklung der Familien, die Beratung und Hilfe benötigen und diese auch annehmen. In der gemeinsamen Hilfeplanung werden mit der Familie Problemstellungen erfasst, Ziele formuliert, und wir machen uns gemeinsam auf den Weg der Bewältigung. Wichtig ist uns in und mit der Familie zu arbeiten, diese als System zu erfassen, von und mit der Familie zu lernen und sowohl mit den Eltern, den Bezugspersonen und den Kindern partnerschaftlich zusammenzuarbeiten. Jeweils 2 MitarbeiterInnen beraten ihre Fallbetreuungen regelmäßig mit erprobten methodischen Verfahren.




Flexible Betreuung
Der Bereich flexible Hilfen (FleXs) beinhaltet unterschiedliche Wohn- und Lebensformen mit individuellen Betreuungsansätzen.

Die pädagogische Begleitung der Jugendlichen und jungen Volljährigen ist an deren Alltagsleben orientiert. Die Kontakte zwischen dem Jugendlichen und den pädagogischen Fachkräften werden individuell und zeitlich flexibel gestaltet.

Die Angebote richten sich an Jugendliche, junge Volljährige, allein erziehende Mütter mit ihren Kindern, die schon Grundkompetenzen für einen weiteren Verselbständigungsprozess entwickelt haben. Sie benötigen eine adäquate pädagogische Begleitung, die sie befähigt, ihr Leben selbstbestimmter und eigenverantwortlicher zu gestalten. Voraussetzung für eine Aufnahme ist die Motivation und Bereitschaft zur Mitarbeit.

Ziele und Schwerpunkte
Aufbauend auf bisherigen Entwicklungsschritten des jungen Menschen werden dann gemeinsam weitere Ziele besprochen und festgelegt. Der junge Mensch wird dabei begleitet, seine Stärken und Ressourcen zu erkennen und mit seinen Defiziten zu arbeiten um daraus zur Eigenständigkeit im persönlichen und sozialen Leben zu gelangen. Der Ausgangspunkt der Begleitung ist der Lebensalltag des Jugendlichen, um ausgehend davon zur Selbstorganisation und Lebenszufriedenheit zu kommen. Sie bietet über einen gewissen Zeitraum Orientierung im alten/neuen Umfeld und Unterstützung bei möglichen Krisen.

Vorrangig sind lebenspraktische Hilfen, wie
  • Wohnungssuche, -erhalt, -sicherung
  • Beschaffung von Mobiliar, Hausrat u.ä.
  • Organisation des Alltags, Haushaltsplanung und -führung
  • Umgang mit Ämtern, Schriftverkehr, Bewerbungen
  • Umgang mit Nachbarn und Vermietern
  • Vermittlung an andere Hilfssysteme und Institutionen
  • Aufzeigen und Vermittlung von Freizeitmöglichkeiten
  • gesundheitsspezifische Belange
Ergänzend sind uns folgende Hilfestellungen im Bereich Schule, Ausbildung und Arbeit wichtig:
  • Sicherung des Schulbesuches, Information über schulische Ausbildung
  • Ausbildungs-/Berufsorientierung und -findung, Arbeitssuche, Vermittlung von Praktika und Beschäftigungsmöglichkeiten
  • kontinuierliche Kontakte zu LehrerInnen, AusbilderInnen u.s.w.
Hilfe und Beratung im psychosozialen Bereich befähigen den Jugendlichen im Umgang mit sich selbst und/oder anderen:
  • erhöhte Aggressionsbereitschaft abzubauen
  • soziale Kontakte zu knüpfen und zu halten um Isolation vorzubeugen
  • mit Ängsten und Unsicherheiten in der Alltagsbewältigung umzugehen
  • persönliche Krisen zu bewältigen
  • mit der Herkunftsfamilie leben zu lernen
  • therapeutische Hilfen anzunehmen


In die Wohn-/Lebensgemeinschaft können Jugendliche ab 16 Jahren, die in der Lage sind, weitgehend selbstständig zu handeln, aufgenommen werden. Die kleine Gemeinschaft Gleichaltriger (Jungen und Mädchen) kann noch Schutz und Halt bieten. Hier können sie eine eigenständige Lebensführung trainieren unter sozialpädagogischer Begleitung. In der Ablösephase wird gemeinsam eine geeignete Wohnung gesucht und angemietet.